Rosenschnitt

Mrz 27

Rosenschnitt 27. März 2017

Wenn Sie im Frühjahr beim Blick aus dem Fenster die ersten Blüten an den Forsythien entdecken, wird es allmählich Zeit Ihren Rosen etwas Gutes zu tun. Der Rosenschnitt steht an.

Frühjahrsschnitt

Der alljährliche Rosenschnitt fördert die Gesundheit und die Lebensdauer der Rosen ebenso wie ihre Wuchsfreude und ihren Blütenreichtum. Eine gesunde Rose benötigt ausreichend Licht und Luft. Damit sie beides bekommt ist es notwendig, im Zuge des Rückschnitts auch altes, krankes und totes Holz zu entfernen.

Rose ist nicht gleich Rose. So sind beispielsweise für eine Edelrose andere Schnittmaßnahmen erforderlich als für eine Kletterrose. Einmalblühende Rosen sind anders zu behandeln als mehrfachblühende Exemplare.

Neben den Schnittmaßnahmen ist jetzt der richtige Zeitpunkt für die erste Düngergabe des Jahres.

Wenn Sie Ihren Rosen einen Winterschutz gegönnt haben, ist im April der richtige Zeitpunkt diesen zu entfernen. Angehäufelte Erde kann einfach in den Boden eingearbeitet werden. Sie sollten allerdings darauf achten, dass der Himmel an diesem Tag bedeckt ist. So werden die noch etwas schwachen Pflanzen nicht gleich der vollen Sonneneinstrahlung ausgesetzt.

Sommerschnitt

Der Sommerschnitt ist im Gegensatz zum Schneiden im Frühjahr keine einmalige Maßnahme, sondern kontinuierliches Entfernen verwelkter Blüten. Auch hier muss für einen fachgerechten Schnitt z.B. zwischen Beet-, Strauch- und Edelrosen unterschieden werden.

Herbstschnitt

Der Herbstschnitt dient in erster Linie dazu, das Krankheitsrisiko über den Winter zu minimieren. Abgestorbenes und verblühtes Pflanzenmaterial sind die Brutstätte für Pilze, Fäulnis und Infektionen. Sie sollten unbedingt entfernt werden. Außerdem wird durch den Schnitt im Herbst die Saftwaage hergestellt.

Wildtriebe

Die meisten Rosen, die heutzutage im Handel erhältlich sind, sind veredelt, das heißt die Edelsorte sitzt auf einer als Unterlage fungierenden Wildrose. Diese Unterlage liefert an sich nur den unterirdischen Teil der Rose und sorgt für deren Wuchskraft. Von Zeit zu Zeit kann der Wurzelbereich jedoch Wildtriebe ausbilden, welche die Edelsorte mitunter sogar überwachsen und ihr somit die Nährstoffe rauben. Sie unterscheiden sich von der Edelsorte in Blattform und -farbe. Sie sollten umgehend komplett entfernt werden.

Es darf jedoch nicht der Fehler gemacht werden, den wilden Trieb über der Erde abzuschneiden. Er würde sich sonst verzweigen und verstärkt austreiben. Die Basis der Rose muss vorsichtig freigelegt und der Wildtrieb, je nach Stärke, abgerissen oder mit einem scharfen Messer abgeschnitten.

Sollte Ihr Rosenschnitt trotz aller Tipps einmal nicht perfekt gelingen, werden Ihre Rosen nicht gleich das Zeitliche segnen. Eine Rose ist wie alle Pflanzen ein lebendiges Wesen und kann in der Regel durch ihr Wachstum Substanzverluste wieder ausgleichen. Rückschnitt bedeutet Verjüngung, welche der Rose nicht schadet sondern gut tut.

Bei Fragen zum Thema Rosen, und selbstverständlich auch zu allen anderen Themen können Sie uns jederzeit kontaktieren. Gerne übernehmen wir für Sie den Rosenschnitt und alle weiteren Pflegearbeiten.